Ihr Erfolgsplan für den digitalen Wandel

09 January 2020

Mit zunehmenden Investitionen in die digitale Transformation steigt auch die Zahl der fehlgeschlagenen Projekte. Wie können Unternehmen ihre Erfolgschancen erhöhen?

Mit einer Vielzahl von neuen Technologien, die smartere und produktivere Arbeitsabläufe versprechen, wurde die Industrie in den vergangen Jahren mit Produktlösungen zum digitalen Wandel regelrecht überschwemmt. Laut einer groß angelegten Studie unter Unternehmen aus Großbritannien, den USA, Frankreich und Deutschland1, nehmen die Ausgaben für die digitale Transformation deutlich zu, wobei die Befragten angaben, in den nächsten 12 Monaten die Aufwendungen für Projekte zur Förderung dieses Wandels um mehr als 10% im Vergleich zum Vorjahr zu steigern.

Nichtsdestotrotz fällt es vielen Unternehmen noch schwer, die erhofften Vorteile der digitalen Transformation effektiv umzusetzen. Tatsächlich sagen nur 14 Prozent der von McKinsey im September 2018 befragten Geschäftsführer aus2, dass ihre Bemühungen hinsichtlich des digitalen Wandels eine erhebliche Leistungsverbesserung erzielen konnten und nur 3 Prozent berichten von einem Erfolg auf ganzer Linie beim nachhaltigen Erhalt des Wandels.

In dieser Hinsicht erscheint das Bemühen um die digitale Transformation als ein eher schlechtes Vorhaben. Ist das aber wirklich so? Woran scheitern so viele Pläne der digitale Transformation und wie gelingt es Unternehmen ihre Chancen auf Erfolg zu optimieren?

Die gute Nachricht ist, dass die meisten Gründe für eine schlechte Performance und so auch die entsprechenden Lösungen leicht zu erkennen sind – vorausgesetzt, man weiß wonach man suchen muss.

Ziele definieren

Der digitale Wandel und was man genau darunter verstehen kann, ist für viele Leute zunächst ein breit gefächerter Begriff. So ensteht eine große Lücke zwischen dem Wunsch von der digitalen Transformation zu profitieren und dieses Ziel in der Praxis umzusetzen.

Zum Beispiel kann eine erstaunliche Anzahl an Smart Technologies in fast jedem Geschäftsbereich eingesetzt werden: von Cloud-Lösungen und Machine Learning bis zum Internet der Dinge (IIoT), Datenanalysen und künstlicher Intelligenz (AI). Die Wahl der richtigen Technologie ist entscheidend für die Erfolgschancen. Die bereits erwähnte Befragung von McKinsey hat ergeben, dass Unternehmen mit Erfolg in der digitalen Transformation in der Regel ein breiteres Spektrum an Technologien einsetzen als andere. Beispielsweise verwenden 45% aller befragten Unternehmen mit hohen Erfolgsquoten das IIoT, verglichen mit 33% an Unternehmen ohne IIoT und mit wenig Erfolg.

Die Wahl der richtigen Technologie ist schwierig – die Entscheidung für das entsprechende Anwendungsgebiet und die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren ist jedoch oft noch schwieriger.  Oftmals verliert man den Fokus und hat kein klares Leistungsversprechen und finales Ziel in Sicht.

Langzeitprojekte mit hohen Kapital- und Ressourcenaufwendungen ohne berechenbare und leicht erkennbare Garantie einer schnellen Kapitalrendite (ROI) sind für das Management nur wenig attraktiv. Kein Wunder also, dass IT-Leiter sich schwierig tun, das Sponsoring vom Rest des Boards zu erhalten.

Die Lösung für dieses Problem ist die Aufteilung eines Projekts zur digitalen Transformation in kleinere, übersichtliche Portionen. Der Versuch, zu viel auf einmal umsetzen zu wollen, führt unweigerlich zu einer Anhäufung der Aufgaben und Projektmüdigkeit.

Stattdessen empfiehlt sich der Aufbau kleinerer, unabhängiger Projekte in genau definierten Bereichen, die schnell und übersichtlich messbare Ergebnisse erzielen können. Nutzen Sie die aus einem erfolgreichen Projekt gewonnen Erkenntnisse und setzen Sie sie beim nächsten Vorhaben optimal ein. Jeder der bereits mit agilen Methoden vertraut ist kennt diesen Ansatz, bei dem Bestandteile aus einem großen Projekt in eine Reihe von sogenannten „Sprints“ aufgeteilt werden und die daraus gewonnen Erkenntnisse und Lösungen für den darauffolgenden Sprint umgesetzt werden.

 

Senseye's Predictive-Maintenance-Lösung – Senseye PdM – die Antwort auf alle offenen Fragen.

  • Es bietet klar definierte messbare Mehrwerte in Form von drastisch reduzierten Ausfallzeiten (typischerweise 50%), reduzierten Wartungskosten und verbesserter Effizienz.
  • Diese Leistungen führen zu einer durchschnittlichen Amortisationszeit von weniger als drei Monaten.
  • Bei Senseye PdM handelt es sich um eine out-of-the-box Lösung und keine Plattform, die individuell angepasst werden muss. Das bedeutet, dass die Bereitstellung schnell erfolgt und die Ergebnisse innerhalb von 14 Tagen sichtbar sind.

 

Nutzer haben das letzte Wort

Nicht nur die Unternehmensführung muss von den Vorteilen neuer Technologien und Arbeitsweisen überzeugt werden. Genauso entscheidend ist das Personal, das die neuen digitalen Lösungen verwenden wird. Ohne vollständige Beteiligung auf Nutzerebene wird selbst die fortschrittlichste Lösung nie ganz akzeptiert und richtig genutzt werden, um letztendlich die erhofften Ergebnisse erzielen zu können.

Nutzer müssen frühzeitig einbezogen werden, damit sie direkt prüfen können, ob die vorgeschlagenen Lösungen tatsächlich ihre eigene Arbeit erleichtern werden. Suchen Sie beispielsweise eine Lösung zur Umstellung von geplanter Wartung auf vorausschauende Wartung, muss der Ansatz so konzipiert sein, dass er für das Wartungspersonal schnell und einfach einzusetzen ist. Es geht darum, Menschen in der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Alleingänge als großes Risiko

Ein weiterer häufiger Stolperstein ist es, zu viel auf eigenen Faust intern erledigen zu wollen.

Viele Unternehmen beschäftigen eigene Datenanalysten. Im Falle von Systemen, die sich auf Instandhaltungsmaßnahmen konzentrieren, können diese internen Experten das Verhalten einer Anlage prognostizieren. Doch selbst wenn ein Unternehmen genügend Kapazitäten hat und über die Ressourcen zum Aufbau eines robusten, benutzerdefinierten Datenmodells verfügt, wird es bald Probleme bei dem Versuch geben, ein Frontend bereitzustellen, das die Anforderungen unterschiedlicher potenzieller Benutzer erfüllt. Letztendlich ist eine akzeptable Inhouse-Lösung aufgrund mangelnder Ressourcen und fehlendem Zeitaufwand mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht realisierbar.

Die Lösung ist der Einsatz eines Anbieters mit Zugang zu einem erprobten, generischen Modell, wie etwa Senseye PdM. Der gewählte Partner sollte neben der Expertise bei der Datenanalyse sich idealerweise in der jeweiligen Industrie auskennen. So wird sichergestellt, dass die gewählte Lösung nicht an anwendungsorientierten Überlegungen, wie etwa Usability, scheitert.

 

Senseye PdM bietet die ultimative Praxislösung für Predictive Maintenance.

  • Algorithmen erzielen nur dann gute Ergebnisse, wenn sie mit guten Qualitätsdaten gespeist werden. Senseye's Erfahrung in der Industrie und in der Arbeit mit einer Vielzahl von Branchen und Anlagen sowie ein starkes Partnernetzwerk ermöglichen es uns, Unternehmen über die optimale Instrumentierung zur Überwachung des Verhaltens jeder einzelnen Anlage oder Anlageklasse zu beraten.
  • Die benutzerfreundliche Oberfläche von Senseye PdM bietet eine klare Wartungsempfehlung, die auf die Prioritäten der Anwender zugeschnitten ist. Das Training ist in der Regel innerhalb einer Stunde abgeschlossen.

 

Die Herausforderungen der digitalen Transformation sind real. Das Erkennen der größten potenziellen Stolpersteine und der Einsatz entsprechender Gegenmaßnahmen entscheidet über den Erfolg oder das Scheitern eines Unternehmens.

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  1. https://www.helpnetsecurity.com/2019/04/08/companies-high-returns-on-digital-investment/
  2. https://www.mckinsey.com/business-functions/mckinsey-digital/our-insights/five-moves-to-make-during-a-digital-transformation

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